Bauwerksbezogene Schadstoffermittlungen / Schadstoffkataster

  • durch Fachqualifikation unserer Mitarbeiter als gewerbsmäßige Abfallvermittler § 50 (1) KrW-/AbfG, neu: § 54 (1) KrWG; Sachkundige nach BGR 128 - kontaminierte Bereiche und TRGS 519 - Asbest ist eine Bewertung der Schad-/Gefahrstoffsituation vor einem selektiven bzw. kontrollierten Gebäude-/Anlagenrückbau garantiert
  • detaillierte Untersuchungen möglicher Gebäude-/Anlagenverunreinigungen durch

    • Primäre bzw. immanente Belastungen (Schadstoffe, die während des Herstellungsprozesses in die Baustoffe eingebracht wurden bzw. die durch die natürlichen stofflichen Zusammensetzungen bedingt sind)
    • Sekundäre Belastungen (Schadstoffe, die aus einem kontaminierten Baustoff austreten und ein unbelastetes Material verunreinigen)
    • Nutzungsbedingte Kontamination (Verunreinigungen von Bauteilen, -stoffen durch unsachgemäßen Umgang mit Gefahrstoffen, wassergefährdenden Stoffen oder schadstoffhaltigen Stoffen/Gemischen)
    • Kontamination aus der Gebäudeunterhaltung (durch Reinigung, Desinfektion oder Schädlingsbekämpfung)
    • Biologisch bedingte Gefährdungen (sind oft bei längerer Zeit dem Verfall preisgegebenen Gebäuden zu beobachten, z.B. Taubenkot, Schimmelbildung, fäkale Verunreinigungen)
    • Kontamination der Innenraumluft (durch flüchtige organische Verbindungen, Formaldehyd, Aerosole, Staubablagerungen)

  • im Vorfeld einer Rückbau- bzw. Sanierungsmaßnahme wird in Anlehnung an die Altlastenerkundung ein bauwerksbezogenes Schadstoffkataster erstellt (Art und Menge aller verbauten Problem-, Schad- und Gefahrstoffe)
    Auf Grundlage eines Schadstoffkatasters kann die Planung der Baumaßnahme auch im Hinblick auf die Schad- / Gefahrstoffe selbst zielorientiert erfolgen. Unliebsame Überraschungen, die zu Baustillstand und ungeahnten Mehrkosten für die Projektbearbeitung und Entsorgung führen könnten, so z.B. die Notwendigkeit, andere Baufirmen neu einzuschalten, da die bisherigen keine Fachkenntnis im Hinblick auf die Schad-/Gefahrstoffe besitzen oder verhangene Buß- und Strafgelder wegen Nichtbeachtung von Melde-, Arbeitsschutz- und Entsorgungspflichten, können so vermieden werden.
  • Einbeziehung der Gefahrstoffproblematik in die Ablaufplanung der Baumaßnahme, in die Leistungsbeschreibung und Ausschreibung (Risikominimierung des Bauherrn)
  • Auswahl und Vorgabe geeigneter Fachfirmen für Umgang und Entsorgen von Schad- und Gefahrstoffen

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